Kinder in Raucherhaushalten fehlen häufiger in der Schule

New York (dts Nachrichtenagentur) – Kinder in Raucherhaushalten fehlen häufiger in der Schule als Nachwuchs der in Nichtraucher-Haushalten aufwächst. Das belegt eine Studie des Massachusetts General Hospital. In der im US-amerikanischen Medizinfachblatt „Pediatrics“ veröffentlichten ersten landesweiten Studie wurden 3.100 Familien befragt. Demnach fehlen Schüler aus Raucherhaushalten durchschnittlich einen Tag mehr als ihre Mitschüler aus Nichtraucher-Haushalten. Häufig auftretende Krankheiten sind laut den Forschern Bronchitis, Lungenentzündung und Asthma. In 14 Prozent aller Haushalte mit Kindern zwischen sechs und elf Jahren gibt es zumindest einen Raucher. Bei mehr als einem Raucher ist die Anfälligkeit für Krankheiten sogar höher. Die gesundheitlichen Auswirkungen seien dabei sehr viel weitreichender als die in der Studie untersuchten Bereiche. „Diese Resultate illustrieren den hohen Einfluss des Rauchens auf die familiäre Gesundheit, zeigen schulische Benachteiligungen und finanzielle Kosten in Raucherhaushalten auf“, schreibt die Forschungsgruppe.