West-Nil-Fieber tritt häufiger auf

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Das bisher wenig bekannte West-Nil-Fieber ist in den letzten Jahren gehäuft auch in europäischen Ländern gemeldet worden. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) sprach von 56 Fällen aus Griechenland, Rumänien, Russland und Albanien. Das Fieber wird durch Mückenstiche übertragen. Dabei leiden Infizierte an grippeähnlichen Symptomen, zum Beispiel Fieber, Muskelschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Bisher gibt es keine Impfungen oder spezielle Medikamente zur Heilung der Krankheit. In seltenen Fällen, vorwiegend bei Kindern, Älteren und Immunschwachen, kann das West-Nil-Fieber sogar tödlich enden. Daher wird dringend empfohlen sich bei Reisen in die betreffenden Länder sorgfältig vor Mücken zu schützen. Dazu zählt die Haut bedeckt zu halten, Insekten-Abwehrmittel auf die Haut zutragen und beim Schlafen ein Moskitonetz über dem Bett zu befestigen.