Hunde erschnüffeln Krebs

spürhund der Lungenkrebs erschnüffelt

Spürhund kann Lungenkrebs erschnüffelt

Ludwigsburg (dts Nachrichtenagentur) – Speziell ausgebildete Hunde eignen sich offenbar dafür Lungenkrebs zu erschnüffeln. Laut einer Studie der Klinik Schillerhöhe in Gerlingen, sind die Hunde mit ihrem sensiblen Geruchssinn in der Lage, spezielle Chemikalien im Atem von Krebskranken zu erkennen. „Im Atem der Lungenkrebs-Patienten gibt es wahrscheinlich andere Chemikalien als im normalen Atem und der feine Geruchssinn der Hunde kann diesen Unterschied bereits in einem frühen Stadium der Krankheit erkennen“, erklärte ein Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie. Die Hunde erkannten 71 von insgesamt 100 Krebsfällen. Außerdem lagen die Tiere bei 372 von 400 Personen richtig, dass diese nicht an Lungenkrebs erkrankt waren. Die Diagnose war unabhängig davon, ob die erkrankten Probanden rauchten oder an der Lungenkrankheit COPD litten, sowie von eingenommenen Medikamenten und Nahrung. Aus früheren Studien war bekannt, dass Hunde auch beispielsweise Haut-, Brust- und Darmkrebs riechen können.

Giftige Substanzen in Kassenbons gefunden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Thermodruckpapier, das für Kassenbons und Faxe verwendet wird, sind die giftigen Substanzen Bisphenol A (BPA) und Bisphenol S (BPS) gefunden worden. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Studie. Die gesundheitsgefährdenden Stoffe sind bereits seit Juni in der Herstellung von Kunststoff-Babyflaschen verboten. Die Gefahr der Chemikalie im Papier liege darin, dass sie weniger fest gebunden und höher konzentriert sei, als in Plastik. Bei der Berührung würde das BPA ins Blut übergehen. Eine orale Aufnahme wäre weniger schlimm, da die Stoffe im Zuge der Verdauung teilweise unschädlich gemacht würden. Das Bundesamt für Risikobewertung warnt davor Kinder mit Kassenbons spielen zu lassen, da sie dabei schon eine kritische Menge der schädlichen Substanz aufnehmen würden. Greenpeace ruft dazu auf Kassenbons in den Restmüll zu entsorgen, da mittlerweile auch im Altpapier schon BPA und BPS nachgewiesen wurden.

 

Herpes-Erreger gelangen über die Nase ins Gehirn

Baltimore (dts) – Herpes-Erreger gelangen offenbar über die Geruchsbahnen der Nase ins Gehirn. Damit konnten Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore den typischen Verlauf einer menschlichen Herpesinfektion HHV-6 nachweisen. Der Erreger kann zu Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose (MS) führen. Bei diesen neurodegenerativen Erkrankungen werden die Gehirnzellen durch Viren geschädigt. Um die sogenannte Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, nutzen die Erreger vermutlich die Zellen des Geruchsapparates als Transportschleuse. Auf diese Weise gelangen sie ins Gehirn. Wie die HHV-6-Viren aber bis ins zentrale Nervensystem eindringen, ist bisher unbekannt.