Giftige Substanzen in Kassenbons gefunden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Thermodruckpapier, das für Kassenbons und Faxe verwendet wird, sind die giftigen Substanzen Bisphenol A (BPA) und Bisphenol S (BPS) gefunden worden. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Studie. Die gesundheitsgefährdenden Stoffe sind bereits seit Juni in der Herstellung von Kunststoff-Babyflaschen verboten. Die Gefahr der Chemikalie im Papier liege darin, dass sie weniger fest gebunden und höher konzentriert sei, als in Plastik. Bei der Berührung würde das BPA ins Blut übergehen. Eine orale Aufnahme wäre weniger schlimm, da die Stoffe im Zuge der Verdauung teilweise unschädlich gemacht würden. Das Bundesamt für Risikobewertung warnt davor Kinder mit Kassenbons spielen zu lassen, da sie dabei schon eine kritische Menge der schädlichen Substanz aufnehmen würden. Greenpeace ruft dazu auf Kassenbons in den Restmüll zu entsorgen, da mittlerweile auch im Altpapier schon BPA und BPS nachgewiesen wurden.